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Montag, 18. April 2016

Unser Angebot für Dich - Überall

Bestens betreut von Anfang an!

Ihr erwartet euer erstes Kind.
Ihr wisst nicht, was euch erwartet?
Ist euer bisheriges Lebensumfeld kindgerecht?
Oder wollt ihr euer Kind von Anfang an selbst bestimmt aufwachsen lassen?

Dann seid ihr bei uns genau richtig!
Wir kommen zu euch nach Hause!
Checken euer Umfeld und decken echte Gefahrenquellen auf.
Wir zeigen euch was euch bei einem Leben mit einem (oder mehr ) Kindern erwartet.

Ihr wollt wissen was man wirklich von Anfang an braucht?
Wie ihr euch auf Geburt und artgerechtes Leben mit Kindern vorbereiten könnt?

Scheut euch nicht sondern vereinbart gleich einen Termin und wir werden euch optimal von Anfang an coachen und euch mit unserm Wissen bereichern

info@ohnewindel.at


Mittwoch, 13. April 2016

Reisen, Wurzeln und so

Bei unserer Lebensweise macht man sich viele Gedanken.
Insbesondere auch deshalb weil ein Elternteil (bei uns der Mann und Vater) außenhäusig arbeiten muss um unseren Lebensunterhalt zu finanzieren.
Eigentlich läge es in unserer (der Eltern) Natur zu reisen. Nicht nur ein bisschen, sondern das ganze Jahr.
Wir haben uns auch sehr lange darüber unterhalten und wollen euch an unseren Gedanken, die sich in all den Jahren ergeben haben teilhaben lassen.

Zuerst einmal sei gesagt, dass wir von niemandem abhängig sein wollen, sei es der Staat (Firma) Österreich, oder von Spenden oder was auch immer.
Wir als Paar haben uns für Kinder entschieden (natürlich in dem Background in dem wir leben, das ist in Österreich)
Hätten wir es gewagt so viele Kinder zu bekommen wenn wir in einem anderen Land leben würden? In einem Land in dem die Familienleistungen noch weniger sind?
Das kann ich nicht sagen. Ich weiß nur folgendes, und das war für unsere Überlegungen immer wichtig:
In Österreich muss keiner Hunger leiden oder obdachlos sein. Auch bei Krankheit gibt es im Normalfall eine Möglichkeit der ärztlichen Versorgung.

Bräuchten wir das, wenn wir keine Kinder hätten? Oder nur eines? Oder zwei?
Nein, ich denke wären wir eine Durchschnittsfamilie geblieben, könnten wir auch in jedem anderen Land der Erde leben, weil die Kosten überschaubar geblieben wären.

Unser Hintergrund ist der:
Wir haben keinerlei!! finanzielle Recourssen.
Kein Erbe in Aussicht.
Kein Eigentum.
Ich bin in mein Leben schon mit einer negativen Belastung gestartet.
Schon mit knapp 20 hörte ich von diversen Menschen:
"Susanne, du bist eine Lebenskünstlerin!"
Habe ich mir das ausgesucht?
Nein, gewiss nicht. Ich wurde in mein Umfeld geboren und an mir lag es/liegt es das Beste draus zu machen.

Zurück zum Reisen und Wurzeln.
Reisen ist was Tolles und diese Erfahrung sollte jeder machen können.
Bei einer Großfamilie schaut das Ganze organisatorisch aber schon wieder etwas anders aus.
Wir können/wollen mit 9 Personen nicht einfach an eine Tür klopfen und fragen ob wir Aufnahme finden.
Auch ist es uns wichtig den täglichen Bedarf an Lebensmittel und Dach überm Kopf für unsere Bande gedeckt zu wissen(ebenso legen wir wert auf eine Krankenversicherung)

Daher reisen wir nicht mit einem Wurfzelt, einem Auto wo alle schlafen können.
Wir haben ein Tipi und ein Busvorzeit.
Wobei das Tipi Schlaf und Wohnraum und das Buszelt quasi den Küchenwohnraum ersetzt.

Das heißt, wild campen ist eher schwierig (auch wenn das Lager in gute 50 min komplett aufgebaut ist.

Flugreisen sind auch eher untragbar (auch wenn ein Billigflug für eine Person im Schnitt 150.-- kostet für uns alle gibts
a) so gut wie keine Billigflüge
b) sind 150.-- x 8 oder 9 auch eine schöne Stange Geld.)

Dann kam in unsere Überlegungen noch mir rein:
Kinder brauchen Wurzeln, sollten geerdet sein/werden.
Das bedeutet für uns (wirklich für uns und ich denke nicht, daß unsere Überlegungen für alle gelten) einen festen Wohnsitz, einen Ort an dem sie zu Hause sind.
Wo sie wissen, hierher kann ich immer zurück.

Deshalb ist unser Kompromiss folgender:
Wir versuchen uns in Selbstversorgung, so gut es in einem gemieteten Haus mit großem Garten geht.
Wir träumen von einem Selbstversorgerhof - aber wer tut das nicht - wird vermutlich ein Traum bleiben weil es uns eben an finanziellen Recourssen fehlt, aber wenn jemand unsere Projektunterlagen mal ansehen möchte - wir können uns eine bandenunabhängige Finanzierung vorstellen wenn! wenn jemand finanzielle Recourssen hat und die gut angelegt wissen möchte)

Wir reisen!
Jedes Jahr mindestens 6-8 Wochen nach Griechenland (das ist schon so etwas wie unser zweites zu Hause), wir machen regelmässig Städtetrips (dorthin wo die Kids gerne hin wollen) und das meist in Mutter-Kinder Kombi allein, denn -wie weiter oben geschrieben- einer muss für die Fixkosten(Miete, Strom,etc) gerade stehen.

Am liebsten wäre uns natürlich, Helge könnte bei uns bleiben und wir könnten zusammen sein und müßten uns nicht immer zwischen Arbeit und Leben zerteilen. Aber das ist leider so nicht möglich.

Deshalb müßen wir eben diese Kompromisse eingehen.

Wichtig, in unseren Augen für Kinder ist:
Zeit - wirklich da sein - gemeinsam das Leben gestalten und selbst bestimmt so gut es geht zu bleiben - bei sich bleiben und so wenig wie möglich verbiegen müssen .

Was ist für euch wichtig?
Wie wollt ihr euer Leben gestalten?

Ein Link Tip noch am Schluss:
http://www.familienreise-kongress.de

Euch alles Liebe einstweilen!



Montag, 22. Februar 2016

Gültige Stimme - Zeilen an Roland

lieber roland!
(ich sieze dich nicht denn menschen schreiben sich klein und bleiben persönlich)
die einleitung zur heutigen sendung hat wieder einmal punktgenau getroffen!
die zukunft ist unerreichbar!
ja das stimmt und auch das man selten mit dem zufrieden ist, was man gerade hat (das liegt wohl in der natur des menschen - ohne diese unzufriedenheit hätte vermutlich niemand das rad erfunden - aus dem trieb heraus: es könnte ja besser sein)

wir sind oft zufrieden und wollen uns dennoch verbessern und wünschen uns für unsere kinder (8 menschen im alter von 18 - 1.5) das sie als freie, selbst - ständig - denkende und lernende menschen aufwachsen dürfen.

unsere kinder und unsere gespräche mit andern menschen ist unser beitrag für eine hoffentlich freie und freundliche zukunft.

dir und deinen gedanken alles gute
susanne

Sonntag, 21. Februar 2016

Enten

Enten sind tolle Tiere!
Heute habe ich sie im Garten bewundert, wie sie im Gleichklang hintereinander herwatscheln.
Die Mädels lassen den Erpel nicht aus den Augen und folgen ihm auf Schritt und Tritt.


Wunderschön anzusehen und da fiel mir der letzte Spielplatzbesuch wieder ein:

Bei strahlendem Sonnenschein waren dort eine Menge große kleine Menschen.
Wie immer hab ich mir einen Platz gesucht, an dem ich die Übersicht behalten kann, um meine Meute (naja eigentlich ja nur das Kleinste) aus etwaigen Lebensgefahren zu retten bzw zu vermeiden das sie in welche kommt.
(Lebensgefahr definiert je jeder anders, bei mir wär das zb sie büchst auf die stark befahrene Straße aus, pirscht sich an kleine, kläffende Hunde ran oder versucht irgendwelche Glasscherben oder Zigaretten zu inspizieren)
Leider (oder kurioserweise) sieht man dann alle Menschen ob frau will oder nicht.

Interessant zu beobachten waren die Animationsmenschen.
Du fragst dich jetzt sicher, was das ist?

Stell dir einen kleinen Menschen vor, neben ihm/ihr einen größeren (meist Mutter oder Vater) und dann geht es schon los:
" Komm hier hoch, Na los, lass uns in die Sandkiste gehen!"
"oder warte mal möchtest du schaukeln, komm mit schaukeln"
"schau da ist eine Rutsche, geh doch rutschen,"
"komm, und guck mal die anderen Kinder, schau mal wie toll die spielen, magst du mitspielen, nein? doch lieber rutschen?!"
"oder versuch doch mal die Balancierstange, komm ich zeig dir wie das geht:
soo musst du das machen, nein nicht hier raufklettern, du musst dort rauf!"
"Jetzt lass doch mal das andere kind auch mit deiner schaufel spielen!"
"komm nein nicht so den ball werfen zu mir hierher."
"bist du durstig? oder sollen wir jausnen?"
UFFF, da wurde mir schon vom Zusehen/Zuhören übel aber richtig.
Das arme Kind/die armen Kinder (denn sowas sehen wir öfter) kommt nicht einmal zum luftholen geschweige denn zum selber schauen, woran es jetzt gerade Freude hätte, Nein, es wird pausenlos bespielt, bespaßt, bekommt ständig alles vorgezeigt und vorgemacht. Das einzig Tolle daran ist, diese Familien bleiben meist nur kurz am Spielplatz denn soviel Animation tötet jede gute Laune.

Lustig sind auch die Eltern, die, so scheint es , mit einem unsichtbaren Band, in der Länge von 0,5 - max. 1m, verbunden sind.
Leider darf man ungefragt keine Menschen filmen oder fotografieren, aber da ergeben sich die schönsten Choreographien.
Jede Tanz, Schwimm oder sonstige mit Choreographie arbeitenden Gruppe wäre begeistert, ob des Gleichklangs.
Die Kinder dürfen alles, naja fast alles machen, solange sie das magische Band nicht verlassen.

Ein cineastischer Paarlauf ergibt sich dann und in vollkommener Stille, wird das Kind nicht aus den Augen und vom Band gelassen und so, von dem meist angestrengt wirkenden/blickenden Elternteil ständig verfolgt.

Und nun sind wir wieder bei meinen Enten angelangt, die ich heute beobachten durfte, diese hatten allerdings keinen angestrengten Blick und wirkten, im Gegensatz zu manchen Eltern, wirklich zufrieden.


Montag, 15. Februar 2016

Experiment 2: Schampoo frei durchs Leben

Ich gebe es zu, ich liebe meine langen Haare.
Und weil sie soo lang und dicht sind, mag ich Haare waschen gar nicht.
Es dauert dann nämlich einen Tag bis sie trocken sind.
Deshalb halte ich es schon länger so, daß ich immer nach Zyklusende, quasi ein Ritual nach der Mens, meine Haarpracht gewaschen habe.

Nun denn hörte ich von den No Poo Anhängern und mutig (oder faul?) wie ich bin probierte ich es gleich aus.

Seit etwa 4 Monaten habe ich meine Haare nicht mehr gewaschen. Sondern bürste sie täglich mit einer Wildschweinborstenbürste für etwa 10min.
Das Ergebnis sind tolle, feste Haare, die nicht mehr verwurschteln, herrlich riechen und mir statt leidigem Bürsten nur noch Freude bereiten.
Wer genaures erfahren möchte liest hier nach:

 http://www.amazon.de/gp/aw/d/1511458402/ref=mp_s_a_1_1?qid=1455562285&sr=8-1&pi=SY200_QL40&keywords=no+poo



Samstag, 6. Februar 2016

Experiment 1: Weizenfrei

Weizen, in erster Linie manipulierter Hightec Weizen befindet sich in sehr vielen Nahrungsmitteln, in Fruchtjoghurt, Ketchup, Gewürzmischungen, Kaugummi und mehr.

Das kann nicht gesund sein und das empfinde ich als zuviel Getreide.
Wenn man ein gutes Brot ißt, entscheidet man sich, Getreide zu sich zu nehmen. Aber wenn ich zB Fruchtjoghurt esse, werde ich damit zwangsbeglückt.
So viel zur Vorgeschichte in Kürze.
Unter anderem deshalb haben wir uns entschieden es drei Monate ohne Weizen und nahe Verwandte zu versuchen.
Gestartet wurde am 1.Jänner Resümee ziehe ich am 31.03.16.
Was mir bis jetzt gefällt, ist die Vielfalt der Brot, und Hauptspeisen zubereitung. Wieviele Alternativen es zum Mehl gibt.
Ebenso das Finden von verstecktem Weizen.

Heißhungerattacken sind auch minimiert worden. Abnahme kann ich nicht verzeichnen.

So weit so gut.
Wer sich näher imformieren möchte dem empfehle ich das Buch:
Die Weizenwampe


Freitag, 27. November 2015

Bildungsreform, Advent und mehr

Eigentlich wollte ich mich in diesem Post gänzlich der unverschämten Bildungsreform mit kindergartenpflicht, Bildungskompass und co widmen. Wollte mich darüber öffentlich ärgern dass ich mich als Gebärmaschine die Arbeitseinheiten für die Wirtschaft produzieren soll fühle.
Eigentlich! Aber dann..
Dann dachte ich mir warum negative Energie in "ungelegte Eier" stecken?
Vielmehr gibt es doch soo viel Positives von dem erzählt werden kann.
Das isz übrigens ein Beschluss einer der letzten Familiensitzungen.
Ausgangssituation war, das eins meiner Kinder meinte:
"Warum liest und hört man nur negative Nachrichten? Als Beispiel: Es ist ein leichtes zu erfahren wieviele Menschen bei zb einem Brand ums Leben gekommen sind. Warum kann man nicht berichten Wieviele Menschen gerettet wurden?"
Aus dieser tollen Disskussion ergab sich der Beschluss in erster Linie positives zu berichten und den Fokus auf nette Dinge im Leben zu richten.
Deshalb möchte ich mich für all die netten Emails bedanken, die ich schon bekommen habe, fürball den Zuspruch aber auch die nachdenklichen Fragen. Einen lieben Gruss an all die Menschen in meinem Umfeld.
Auch an die Weihnachtszeit möchte ich erinnern. Daran  das es eine besinnliche, fried und liebevolle Zeit sein sollte, daran das Materialismus nicht alles ist sondern das Leuchten in den  Augen und Herzen der Kinder in erster Linie durch wahre Aufmerksamkeit erreicht wird und durch liebevolle Zuwendung.
In diesem Sinne habe ich ein Foto gewählt welches typisch sein kann für ein selbstbestimmtes Menschenkind:
Ein Teller Köstlichkeiten zur freien Verfügung!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Eine neue Leidenschaft...

Nach etwas Regen waren wir über den ersten Sonnentag sehr froh.
Dieser Tag hat unser Zelt trocknen lassen, die Wäsche konnte gewaschen und versorgt werden und unser Lager wurde gesäubert und frisch nachgespannt.
Um uns quasi selbst zu belohnen und unsere kargen Vorräte wieder aufzufrischen statteten wir githeo einen Besuch ab.

Währen wir durxh die Gassen flanierten stach uns ein Wollgeschäft ins Auge.
Prompt gingen wir rein, bestellten ein paar Garnrollen(die farben konnten wir auf griechisch benennen und kaum zu Hause gings los mit Freundsxhaftsbänder knüpfen.

Seit 2 Tagen werden nun Bändchen geknüpft und auch die Jüngeren im Trupp haben ihren Spass.

Ach ja, an einem Schreibwarenladen kamen wir auch vorbei und jeded der Kinder bekan einen Notizblock und ein Schreib/Lesebuch für griechische Kinder.
Seitdem wurden zusätzlich Kurzgeschichten, Songtexte und das griechische alphabeth verfasst.

Auch das gehört dazu
Auf Wünsche eingehen und Neigungen/Interessen unterstützen

Freitag, 16. Oktober 2015

biologieunterricht und anderes

frei und selbstbestimt lernen ist an keinen ort und an keinen raum gebunden.
und es ist fächerübergreifend.
hier ein schönes beispiel:
wir sind in greece.
ich wurde am vormittag von etwas in die schulter gestochen, konnte das entsprechende tier aber nicht orten.

gerade als der schmerz abgeklugen war und ich ins zelt ging..
autsch..
ein schmerzhafter stich..
wieder an der selben stelle wieder beim innenzelt eingang.
okay..
vieleicht hat ja ein kind mit sicherheitsnadeln etwas befestigt?
ich drehe mich also um und erblicke
einen skorpion..

in weiterer folge wurde die art bestimmt (feldskorpion) umd während dem ausräumen des zeltes um etwaige familienmitglieder dieses gesellen zu orten wurden philosophische fragen über den sinn des lebens und sterben erläutert.
in diesen drei nachmittagsstunden hatten wir nun
biologie (alles über den feldskorpion)
hauswirtschaft (so ein tipi aus und einräumen macht viel arbeit)
erste hilfe (wie wird so ein stich versorgt, bei wen is er gefährlich -kleinylvi)
soziales lernen (6 kinder müssen sich selbst organisiert einteilen - wer hütet baby etc)

und diese lektionen vergessen sie sicher nicht mehr.

wie es mir ging ist eine andere geschichte ich bin froh das es mich erwischt hat und nicht unsere jüngste.

an alle die mich mit ihren emails in unserm weg bestärken:
vielen lieben dank das ihr an unaerm leben teilhabt und uns in gedanken unterstützt.
wir freuen uns über jede nachricht.

Montag, 27. Juli 2015

Aus dem Garten

Während unsere Hennen fleissig am Wachsen sind nutzen wir die Pause von der Hitzeperiode um im Garten und Haus klar Schiff zu machen.

Riesige Brombeeren,
Salat ohne Ende,
Leckere Gurken
und Tomaten die auf dem Strauch reif werden duerfen.

So gibts wieder mal ein vollwertiges Mittagessen aus eigenem Anbau.

Die Garteninstandhaltung macht weniger Arbeit als angenommen.
Zwischen Schwimmen, Wandern und Freunde besuchen werden ab und an 3 4 Glaeschen Marmelade eingekocht.

Nun werden die Äpfel schoen langsam reif und wir sammeln schon fleissig um Apfemus, Saft und Kuchen herzustellen.

Ich freue mich schon richtig auf Herbst wenn meine Hühner anfangen zu legen und die 6 Hähne fertig sind zum Schlachten.

Die Kinder genìeßen unsere selbst auferlegte Fernsehfreie Zeit und stroemen vor guten Ideen über
Kleine Theaterstuecke werden geprobt,
Intensive Spaziergaenge unternommen
gemalt, gebastelt, gelesen,..

Alles in allem ein gelungener Sommer

Sonntag, 19. Juli 2015

Entscheidungen

Wie man sieht, ist auch an uns der herrliche Sommer nicht vorbeigegangen.
Unsere Tage sind erfüllt von Tierpflege, Pool plantschen, Freunde besuchen und empfangen, laue Grillabende, Genußvolles leben in reinster Form.
Unsere Ausflüge führten uns auf die Gargellen (die Wanderung war eher ein Spaziergang) aber meine beiden Männer gönnten sich eine GokartFahrt vom Berg ins Tal.

Zu unserer liebgewonnenen Biobergbaeuerin im Walsertal, die letztens einen ganz interessanten Gast zu Besuch hatte.

Und zu den Baggerlöchern um ein bischen Meergefühl zu bekommen.

Bei all diesen Familienzeiten und Besuchen und Emailkontakten gabs tolle Gespraexhe und Erkenntnisse.

Unser Weg führt uns nun doch zum unschooling, dem freilernen, dem selbstbestimmten Lernen von Kinderseite aus.

Als Eltern werden wir uns wieder auf das reduzieren was wir sein sollten, Wegbegleiter, die schon bestehende Grenzen und Strukturen nutzen um ihren Kindern die Freiheit der Selbstbestimmung zu lassen.

Das heisst für uns Loslassen (wieder) lernen, Vertrauen haben (auch in unsern Herrn), zu wissen unsere Kinder sind Menschen die optimal und perfekt geschaffen wurden.



Samstag, 27. Juni 2015

Krieg im Garten

Lange Zeit versuchte ich friedfertige Lösungen zu finden.
Umsiedeln, Absperrungen, Verständnis.
Das brachte allerdings kein befriedigendes Ergebnis.
Nun mussten schärfere Mittel her.
Und Patroulliengänge um 5.00 morgens!
Dieses Zusammenspiel fing an Wirkung zu zeigen!

Und gestern nachmittag war es soweit.
Per Zufall habe ich die Terrorzelle, die gut versteckt war, gefunden.
Von diesem Ort aus wurden die Einheiten ins Feld geschickt.Tröpfchenweise um meinen Mut zu schwächen.
Aber damit ist es nun vorbei.

Nach einer Viertelstunde grausamsten Hinrichtens ganzer Familien, jaaaa ich kann grausam sein und sogar ganz kleine massakrieren, war es vorbei und das Schlachtfeld übersät mit toten, ausgeblutenden zuckenden Leibern.

Heute morgen beim Patroulliengang, diesmal sogar um 4.30 um die Feinde zu verwirren - Baby sei Dank- fand ich nur noch 2 kleine verirrte Terroristen.
Einsam, und fast hilflos krochen sie über unser Feld.

Mit etwas Traurigkeit (und Ekel) paxke ich sie und
warf sie meinen Hühnern zum Frass vor!!!

Braune Nacktschnecken! Der Feind in meinem Kampf um meine Familie mit leckeren Früchten aus dem Garten zu versorgen! Scheint zumindest?! Oder ist das eine Never ending Story?

Ps: Sollte jemand Tigerschnegel im Garten sichten dann bitte ich um Zusendung dieser mobilen Kampfeinheit

Montag, 8. Juni 2015

Befriedigung

Ein Glas Sauerteig!
Aus diesem herrlichen, selbstgezogenem Sauerteig entsteht Brot.
Aktuell backe ich mit 2/3 frisch gemahlenem Roggenmehl und 1/3 fisch gemahlenem Einkorn.
Die Kruste von diesem Brot ist super kross, innen ist es saftig.

Dieses Brot wird bestrichen mit
•Butter und Schnittlauch,
•Radischen oder Kraeuter aus dem Garten.
•Selbst gemachtem Frischkaese

Am Nachmittag zur Jause dem Herrn mit einem kleinen Gebet zu danken für all die guten Gaben, die man selbst geschaffen hat und anschliessend  solcherart Brote zu essen,..

Das verschafft Befriedigung, inneren Frieden und familiären Zusammenhalt der anderen Art.

Kein Fast Food schnell gekauft sondern liebevoll mit den Kindern in kleinen Schritten geschaffen:
Koerner gemahlen
Sauerteig wecken
Teig machen
Gehen lassen
Milch beim Bauern holen
Frischkaese machen
Kraeuter pflücken
etc

Das ist Wertschätzung von LEBENsmittel und Annerkennung der Schöpfung.
Und das passiert hier jeden Tag auf die eine oder anderr Art.


Samstag, 16. Mai 2015

Impressionen

Fazit: 
20 bruteier
10 unbefruchtet
1 in der entwicklung stehen geblieben
8 gesund und munter
1 noch im brueter weil küken drin


Hier aktuelles aus unserer kleinen farm:
Aktuell 4 küken geschluepft.die andern wackeln scjon

Das ist unser neuzugang fuer naechste woche. Eine hünsxhe wienerin






Mittwoch, 13. Mai 2015

Küken I

Unser Selbstversorgerprojekt kommt in die Gänge.
Unser Hochbeet ist mir Salat, Paprika, Melanzani, Gurken und noch ein paar Kleinigkeiten gut bestückt.
Mais und Zuchini haben ihren Platz gefunden.
Kartoffeltuerme sind im entstehen.
Meine Kraeuterpyramide wächst
Unsere zukünftigen Fleischlieferanten erfreuen sich an dem doch großen Gehege.
Aber dem nicht genug fehlten noch unsere gefierderten Freunde, die uns in Zukunft mit Eiern und Fleisch versorgen sollen.
Unsere Bruteier gedeihen gut aber eine weitere Hühnerrasse musste her.
Sussex Hühner.
Heute war es soweit und ich holte 11 Eintagesküken.
Die Freude war auf allen Seiten groß!
Zu essen gibts für die Neuankömmlinge Brennessel, Haferflocken, harte Eier mit etwas Wasser zu einem feinen Brei gemischt.
In der Kunstglucke (die wir dank einem Temperaturmesser auf feine 30°C eingestellt haben) finden die Kleinen Ruhe, Unterschlupf und Wärme zwischen ihren umtriebigen Ausflügen durch die Kükenbox!


Freitag, 8. Mai 2015

Kaninchen ziehen ein...

Heute war es soweit! Unsere Kaninchen sind in ihr neues Domizil eingezogen!
20m2 für 3 Zippen
15m2 für 3 Rammler

Sowohl für Mensch als auch Tier war es ein besonderer Tag.
Immerhin wußten wir bis zuletzt nicht ob die beiden Gehege fertig werden, da unser Hauptbaumeister mit schweren Bauchkrämpfen zu kämpfen hatte und dementsprechend 2 Tage ausgefallen ist.

Somit dauerte diese Bauaktion ne gute Woche.
Der laufende Regen war auch eher hinderlich.

Bemerkenswert mit welchem Eifer und welchem Elan die Kinder bei jedem Arbeitsschritt dabei waren!







Mittwoch, 29. April 2015

zu Hause...

Unser Familienprojekt diesen Sommer hat weniger mit Reisen denn mit Seßhaftigkeit zu tun.
Weil wir ja die letzten beiden Jahre gar nicht den Sommer in Vorarlberg genießen konnten, haben wir beschlossen Helges Karenz über im Land zu bleiben. Vorerst! Um uns sinnvoll zu beschäftigen und unsern Traum von Selbstversorgung und Landleben zu erfüllen stehen aktuell folgende Projekte in Bearbeitung:
• Kaninchengehege bauen um Kaninchen zur Fleischgewinnung zu halten. Artgerecht bekommen die Jungs und Mädels jeweil 20m2 Freilaufgehege.
• Altsteirer Hühner: Aktuell liegen hier zu Hause20 Bruteier dieser Zwienutzrasse in einem Brüter in unserer Küche und bringen ins bald Eier und Fleisch
• Kartoffeltürme: 4 Kartoffeltürme sollen unsern Garten zieren und uns mit Kartoffeln versorgen
• Unser Maisfeld ist im Wachsen
• Hochbeet: Aktuell wachsen Rucola, Vogerlsalat, und Bündchenzwiebel, nach den Eisheiligen kommen noch Paprika, Tomaten, Pfluecksalat, Zuchini, Kürbis, Gurke, Zuckererbsen Radieschen und co dazu
•Marmelade: Wie schon vor 3, 4 und 5Jahren werden wir heuer wieder unsern Jahresbedarf an Erdbeermarmelade und Brombeermarmelade einkochen.

Natuerlich werden wir auch in Vorarlbergs Berge rumklettern, Wien besuchen, Salzburg ein paar Tage unsicher machen und ausgiebig im Waldbad und den Baggerlöchern rumplantschen.
Über all dem vergessen wir aufs lernen nicht.
Unsere Naturprojekte stehen fest, aktuell befassen wir uns mit dem Mittelalter.
Weitere Berichte folgen bzw sind aich aif dem Blog meiner Kinder zu finden.


Freitag, 6. März 2015

Träume...

Ein Menschenleben fängt an.
Das kleine Wesen erkundet zuerst seine Mutter, seinen Vater, die Geschwister und den Rest der Familie. Dann blickt es weiter hinaus und mit steigendem Alter wachsen auch die Träume.
Mein persönlicher Traum schon seit langer Zeit:
Eine kleine Landwirtschaft, ein kleiner Bauernhof. Statt einem Haus Wagons oder Container fuer jedes Zimmer. Schweine, Ziegen,  Schafe, Hühner, Kaninchen,...ein bischen Gemüse und Obst. Arbeiten für Ware nicht für Geld.
Wäre auch realisierbar und gar nicht so teuer aber nun holt einen die Vergangenheit ein. Nie die Möglichkeit etwas anzusparen, in jungen Jahren falsche Prioritäten gesetzt und schon ist der Zug abgefahren. Das Leben wie man es leben möchte vorbei. Und nun kommt man an den Punkt wo man seinen Traum aufgibt, weil man keine Möglichkeit sieht an Kapital zu kommen oder man träumt weiter. Dann kommt vielleicht noch die Hoffnung dazu..

Ich habe ein so gut wie fertiges Konzept hier liegen und nun frage ich mich hoffe ich weiter oder stelle ich mich der Realität und höre auf einem Traum nachzulaufen der vermutlich niemals in Erfüllung gehen kann?


Samstag, 14. Februar 2015

haus des meeres

Wir haben uns aufgerafft und sind ins haus
des meeres gefahren.
15 min wartezeit beim eingang -besser waere es etwa 2h vorher ein onlineticket zu kaufen das erspart warten- bescherten uns einen eintrittspreis der dem zürich zoo nahe kommt.
Nun gut, dann durch den eingang gequetscht und alle mal aufs klo beordert.
warten auf den aufzug-was veranlasst menschen eigentlich dazu mit einem kinderwagen beladen mit klamotten usw durvh so enge raeume zu driven?-und ab in den 11.stock auf die aussichtsterasse.
Ein erfrischender Blick auf Wien und schon gings weiter.
Ein stock tiefer war das Hammerhaibecken, ausser diesem (in welchem die rochen viel imposanter waren als die haie) gabs nebst obligatorischen Reptilien und Fischbecken noch ein Tropenbereich mit kewlen fledermäusen und das wars auch schon.
Unser Fazit: nett aber das Geld nicht wert.

Nach einem Stopp in einer netten Pizzeria gings weiter ins Kunsthistorische Museum.
Dort war Ägypten angesagt und kameen und andere Kunstwerke aus verschiedenen Zeiten.
Imposant war auch die aktuelle Ausstellung Velazquez der tolle riesige Ölbilder gemalt hat, vorzugsweise Kinderportraits.

Ehrlicherweise war nach dem 4. durchgaengig bildungs -und bewegungsintensivem Tag etwas die luft raus und so sind wir, um die Stimmung zu heben, flotten Fusses vom Museum zur Roten Turmstrasse gehechtet um in einer leckeren Eisdiele, die mehr einer lounge glich, zur Ruhe zu kommen.

Abschliessend gings zurueck zum Stephansplatz zur U3 und ein letztes Mal traten wir den etwa 1h Heimweg nach Rannersdorf an.
Morgen gehts gegen Mittag nach Hause.

Fazit:
Knapp 800.-- für Eintrittsgelder, Essen und Snacks. Viele Menschen und Lärm aber dennoch ein toller Ausflug.

Manchmal vermisse ich meine Heimatstadt schon etwas, denn die Möglichkeiten svheinen schier grenzenlos.



Freitag, 13. Februar 2015

Wien

Am letzten Dienstag sind wir nach Wien gereist.
Einerseits um liebgewonnene Freunde und Verwandte zu treffen andererseits um Großstadtluft zu atmen.
Bis heute haben wir einen wahren Bildungsmarathon hinter uns.
Angefangen mit dem Besuch des Naturhistorischen Museums (traditionellerweise mit einem kurzen Halt im Museumscafe um die wie immer sehr fragwuerdige Sachertorte zu essen) in welchem in erster Linie die bewegte Dinosaurierausstellung bewundert wurde. Sehr gut gemacht fanden wir auch die medial unterstuetzte antropologiesche Ausstellung. Zu meiner Verwunderung war heuer auch das erste Mal die geologische Sammlung einen Abstecher wert und die Rasselbande bewunderte die verschiedenen Exponate.

Der naechste Tag stand ganz im Zeichen von Kaiserin Elisabeth. Gestartet sind wir im Schloss Schönbrunn mit, genau einer Gulaschsuppe im Schlosscafe. Anschliessend haben wir mit Audio Guides bewaffnet die Imperial Tour absolviert. 40 Räume und jeder Raum war imposant und stachelte noch mehr Interesse an Geschichte in den Kindern an.
Da wir an der Kasse toll beraten wurden und somit die sogenannten Sisi Tickets hatten, sind wir direkt in die Hofburg geeilt, um uns sowohl die Silberkammer als auch das sehr nett gestaltete Sisimuseum anzusehen.
Es war ein Abtauchen in eine andere Zeit und ein Kennenlernen eines doch eher traurigen Menschens. Zum Abschluss gönnten wir den Kids eine Fahrt mit dem Fiaker.

Heute war das Haus der Musik dran.
Das war richtig spannend und auch fuer Kinder gut aufbereitet. Mittels Technik konnte man das Hören an sich erforschen und erproben, bekam einen Einblick wie sich ein Ungeborenes im Bauch der Mutter fühlt, lernte verschiedene bedeutende Künstler kennen und konnte ihre Werke erhören.
Sehr interessant war das interaktive Dirigieren der Philharmonika und der Kinderzoo.
Dann fing der Nudelsuchmarathon an und nach 2 vollen Restaurants fanden wir eine kleine Pizzeria die uns satt machte.
Nun gings über den Graben vorbei an der Pestsäule zum Stephansdom und seinen Katakomben. Alte Knochen darum gings den kids in erster Linie aber sie waren erstaunt wer da beerdigt war und warum.
Anschliessend wollten wir eigentlich ins Schmetterlingshaus aber auf dem Weg dorthin"stolperten" wir über die Albertina und haben doch noch einen Kunststopp eingelegt.
3 Stockwerke gemalte Kunst. Unsere Kids fanden es toll und erfreuten sich an den Bildern und disskutierten über die verschiedenen Techniken.
Nach heissem Kakao und Schokotorte gings wieder Richtung Schwechat.