Freitag, 6. März 2015

Träume...

Ein Menschenleben fängt an.
Das kleine Wesen erkundet zuerst seine Mutter, seinen Vater, die Geschwister und den Rest der Familie. Dann blickt es weiter hinaus und mit steigendem Alter wachsen auch die Träume.
Mein persönlicher Traum schon seit langer Zeit:
Eine kleine Landwirtschaft, ein kleiner Bauernhof. Statt einem Haus Wagons oder Container fuer jedes Zimmer. Schweine, Ziegen,  Schafe, Hühner, Kaninchen,...ein bischen Gemüse und Obst. Arbeiten für Ware nicht für Geld.
Wäre auch realisierbar und gar nicht so teuer aber nun holt einen die Vergangenheit ein. Nie die Möglichkeit etwas anzusparen, in jungen Jahren falsche Prioritäten gesetzt und schon ist der Zug abgefahren. Das Leben wie man es leben möchte vorbei. Und nun kommt man an den Punkt wo man seinen Traum aufgibt, weil man keine Möglichkeit sieht an Kapital zu kommen oder man träumt weiter. Dann kommt vielleicht noch die Hoffnung dazu..

Ich habe ein so gut wie fertiges Konzept hier liegen und nun frage ich mich hoffe ich weiter oder stelle ich mich der Realität und höre auf einem Traum nachzulaufen der vermutlich niemals in Erfüllung gehen kann?


Donnerstag, 19. Februar 2015

Ein Buch...

Aus Wien haben wir eine nette Krankheit mitgebracht. Kotzerei für die 2 Kleinsten. Weil ich aber versuche das Gute an allem zu sehen, habe ich die Zeit genutzt um zu lesen.

Um unser Kinder willen..(For the Children's Sake)
von
Susan schaeffer Macaulay
Zeitlose Bildungs -und Erziehungsgrundlagen

Diese Buch sollte jeder lesen der mit Kindern arbeitet und lebt.
Die Erziehungs und Bildungsgrundlagen basieren auf der Pädagogik von Charlotte Mason.
Nicht nur das Kinder als eigenstaendige durchwegs intelligente Menschen wahrgenommen werden. Wird dem Leser auch nahegelegt Kinder mit dem Besten zu versorgen, was man bekommen kann.
Das faengt mit der Nahrung an und hoert bei weitem nicht mit Bildung auf.
Schritt für Schritt wird erklärt und plastisch beschrieben, wie man bei unserem Nachwuchs die Freude am Lernen aufrecht erhält, sie an verschiedene Themen heranführt und wie wichtig für alle Belange des täglichen Lernens das gemeinsame Lesen guter Lektuere ist.

Warum sich mit billigen Zeitverschwendern zufrieden geben wenn man dafuer auch hochwertiges bekommt?
Als gutes Beispiel mag hier die Musik dienen.
Weshalb seine Kinder ausschliesslich mit der heutigen Fließbandmusic zudröhnen wenn man im selben Zeitraum auch den großen Musikern der Geschichte lauschen kann?

Des weiteren wird sehr viel Wert auf selbststaendiges Denken gelegt. Kinder sollten ihre Welt und ihre Vorbilder, sogar ihren Glauben hinterfragen ohne Angst davor zu haben etwas Falsches zu sagen oder zu machen.
Ein guter Einstieg ist das Nacherzählen von vorgelesener guter Lektuere.

Struktur und Disziplin im wohlverstandenen Sinn haben in diesem Buch ebenfalls eine wichtige Bedeutung.

Alles in allem ist es ein guter Einstieg um seinen Umgang mit Kindern zu überarbeiten und für sich zu überlegen:
Welche Werte zählen in unserer Welt?
Was ist uns als Familie wichtig!
Wie kann ich die Lernfreude und den Eifer meines Kindes erhalten und fördern?
Wie kann ich in der Familie christliche Werte vermitteln und (er)leben.



Samstag, 14. Februar 2015

haus des meeres

Wir haben uns aufgerafft und sind ins haus
des meeres gefahren.
15 min wartezeit beim eingang -besser waere es etwa 2h vorher ein onlineticket zu kaufen das erspart warten- bescherten uns einen eintrittspreis der dem zürich zoo nahe kommt.
Nun gut, dann durch den eingang gequetscht und alle mal aufs klo beordert.
warten auf den aufzug-was veranlasst menschen eigentlich dazu mit einem kinderwagen beladen mit klamotten usw durvh so enge raeume zu driven?-und ab in den 11.stock auf die aussichtsterasse.
Ein erfrischender Blick auf Wien und schon gings weiter.
Ein stock tiefer war das Hammerhaibecken, ausser diesem (in welchem die rochen viel imposanter waren als die haie) gabs nebst obligatorischen Reptilien und Fischbecken noch ein Tropenbereich mit kewlen fledermäusen und das wars auch schon.
Unser Fazit: nett aber das Geld nicht wert.

Nach einem Stopp in einer netten Pizzeria gings weiter ins Kunsthistorische Museum.
Dort war Ägypten angesagt und kameen und andere Kunstwerke aus verschiedenen Zeiten.
Imposant war auch die aktuelle Ausstellung Velazquez der tolle riesige Ölbilder gemalt hat, vorzugsweise Kinderportraits.

Ehrlicherweise war nach dem 4. durchgaengig bildungs -und bewegungsintensivem Tag etwas die luft raus und so sind wir, um die Stimmung zu heben, flotten Fusses vom Museum zur Roten Turmstrasse gehechtet um in einer leckeren Eisdiele, die mehr einer lounge glich, zur Ruhe zu kommen.

Abschliessend gings zurueck zum Stephansplatz zur U3 und ein letztes Mal traten wir den etwa 1h Heimweg nach Rannersdorf an.
Morgen gehts gegen Mittag nach Hause.

Fazit:
Knapp 800.-- für Eintrittsgelder, Essen und Snacks. Viele Menschen und Lärm aber dennoch ein toller Ausflug.

Manchmal vermisse ich meine Heimatstadt schon etwas, denn die Möglichkeiten svheinen schier grenzenlos.



Freitag, 13. Februar 2015

Wien

Am letzten Dienstag sind wir nach Wien gereist.
Einerseits um liebgewonnene Freunde und Verwandte zu treffen andererseits um Großstadtluft zu atmen.
Bis heute haben wir einen wahren Bildungsmarathon hinter uns.
Angefangen mit dem Besuch des Naturhistorischen Museums (traditionellerweise mit einem kurzen Halt im Museumscafe um die wie immer sehr fragwuerdige Sachertorte zu essen) in welchem in erster Linie die bewegte Dinosaurierausstellung bewundert wurde. Sehr gut gemacht fanden wir auch die medial unterstuetzte antropologiesche Ausstellung. Zu meiner Verwunderung war heuer auch das erste Mal die geologische Sammlung einen Abstecher wert und die Rasselbande bewunderte die verschiedenen Exponate.

Der naechste Tag stand ganz im Zeichen von Kaiserin Elisabeth. Gestartet sind wir im Schloss Schönbrunn mit, genau einer Gulaschsuppe im Schlosscafe. Anschliessend haben wir mit Audio Guides bewaffnet die Imperial Tour absolviert. 40 Räume und jeder Raum war imposant und stachelte noch mehr Interesse an Geschichte in den Kindern an.
Da wir an der Kasse toll beraten wurden und somit die sogenannten Sisi Tickets hatten, sind wir direkt in die Hofburg geeilt, um uns sowohl die Silberkammer als auch das sehr nett gestaltete Sisimuseum anzusehen.
Es war ein Abtauchen in eine andere Zeit und ein Kennenlernen eines doch eher traurigen Menschens. Zum Abschluss gönnten wir den Kids eine Fahrt mit dem Fiaker.

Heute war das Haus der Musik dran.
Das war richtig spannend und auch fuer Kinder gut aufbereitet. Mittels Technik konnte man das Hören an sich erforschen und erproben, bekam einen Einblick wie sich ein Ungeborenes im Bauch der Mutter fühlt, lernte verschiedene bedeutende Künstler kennen und konnte ihre Werke erhören.
Sehr interessant war das interaktive Dirigieren der Philharmonika und der Kinderzoo.
Dann fing der Nudelsuchmarathon an und nach 2 vollen Restaurants fanden wir eine kleine Pizzeria die uns satt machte.
Nun gings über den Graben vorbei an der Pestsäule zum Stephansdom und seinen Katakomben. Alte Knochen darum gings den kids in erster Linie aber sie waren erstaunt wer da beerdigt war und warum.
Anschliessend wollten wir eigentlich ins Schmetterlingshaus aber auf dem Weg dorthin"stolperten" wir über die Albertina und haben doch noch einen Kunststopp eingelegt.
3 Stockwerke gemalte Kunst. Unsere Kids fanden es toll und erfreuten sich an den Bildern und disskutierten über die verschiedenen Techniken.
Nach heissem Kakao und Schokotorte gings wieder Richtung Schwechat.




Mittwoch, 28. Januar 2015

Ein bischen Werbung..

...und das ohne!! Provision.
Heute möchte ich über Körperpflege sprechen ähm schreiben.
Anlass war ein Gespräch mit meiner 10 jährigen Tochter, die mich fragte was sie wohl gegen das Müffeln unter den Achseln tun könne.
Da fiel mir wieder der Onlineshop ein, in welchem ich vor einiger Zeit Haarseife gekauft hatte. Ich hab da nämlich eine Probe Deocreme bekommen. Und diese Creme hatte es in sich. Nicht nur sehr ergiebig, ist auch der Duft wohl riechend und dezent und das Beste: jeglicher Schweissgeruch bleibt weg.
Und das ohne Aluminium und sonstigen künstlichen, teilweise gesundheitsschädlichen Zusatzstoffen.
Nun gut, ich fix online bestellt, verschiedene Deocremes, auch in feinen Männerdüften, schwarze Seife und ne feine Handcreme sowie eine Rosenseife packte ich in meinen virtuellen Warenkorb. Per Paypal bezahlt und dank schnellem Versand gleich zu Hause angekommen.
Eine Freude das Päckchen zu öffnen.
Wunderschöne Dosen mit wohlriechenden Naturprodukten erfreuten unser aller Herz.
Nachdem alles ausprobiert wurde haben meine Kinder interessiert nach den Inhaltsstoffen gegoogelt und sie mit denen herkömmlicher Produkte aus dem Supermarkt vergliechen. Dabei stießen sie auf Tierversuche wegst Kosmetik...aber das könnt ihr bald auf ihrem Blog lesen.

Deshalb: Wer animierende, gute Produkte, für sich selbst oder zum Verschenken sucht:

http://www.wolkenseifen.de

Dienstag, 20. Januar 2015

Ein besonderer Tag

Am letzten Sonntag, 18.01., luden wir zur Taufe unserer Tochter Ylvi Katharina ein.
All unsere Freunde und Helges Familie fand die Zeit bei diesem besonderen Fest dabei zu sein.
Pünktlich um 15.00 begann die Zeremonie vor der Kapelle in Bangs.

Es war eine sehr stimmige, berührende Zeremonie und Ylvi war ein Goldschatz.

Direkt im Anschluss an die Fürbitten schnappte sich Kaplan Gerold seine mitgebrachte. E- Gitarre und zeitgleich wurden 2 besondere Stühle vor dem Altar aufgestellt.
Die anwesenden Gäste staunten nicht schlecht als plötzlich der Hochzeitsmarsch auf der Gitarre gespielt wurde.

Ja es ist wahr! Helge und ich haben zur Überraschung aller den heiligen Bund der Ehe geschlossen!

Es war eine sehr berührende Zeremonie und für uns war dieses Bekenntnis vor Gott und unserer Freunde und Familie ein sehr wichtiger, bedeutender Schritt.

Beim Ringtausch waren wir etwas nervös aber auch dieses äußere Bekenntnis zueinander ist auch nach fast 16 gemeinsamen Jahren ein wichtiges Ereignis.

Zur Freude aller tragen wir nun alle denselben Nachnamen.

Die Vermählungsbriefe an alle die nicht dabei sein konnten gehen kommende Woche raus.

Danke vor allem an meine Trauzeugin, die uns ein tolles Fest bescherte.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Loslassen 2

Man bekommt unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen ein kleines Menschenwesen.
Lange Jahre tut man alles, wirklich alles für diese, von dir abhängige Person.
Es wird geliebt, genährt, bewacht und beschützt.

Als man merkt es läuft nicht rund, sucht man Hilfe, Unterstützung.
Nichts fruchtet. Es wird schlimmer.
Niemand kann sich vorstellen wie dieses Kind wirklich ist denn augenscheinlich, für andere wirkt es
sehr freundlich, respektvoll, stark und selbstbewusst. Kritikfähig und einfühlsam.
Nur wir Eltern wissen wie es wirklich ist, leiden unter Selbstzweifeln, Kritik von Freunden und Familie.
Lange Zeit haben wir versucht mit dieser Situation klar zukommen, haben alles gegeben, gehofft und gebangt.

Immer wieder werden vom Kind Grenzen überschritten. Bis es dann erstmal reicht und man die Verantwortung abgeben möchte, abgeben muss! Es geht nämlich nicht mehr.
Nach einem kleinen Kontaktabbruch um sich zu sammeln machst du als mutter wieder die Türe auf. Hoffst jetzt wo dein Kind, dein Schatz und dein Glück von professionell ausgebildeten Menschen betreut wird, das sie einfach die Kurve kriegt und alles gut wird.

Es finden Kontakte statt und langsam fängt auch dein Herz wieder an sich zu öffnen.
Von der zuständigen Betreuung erfährt man nichts negatives und so denkst du es kommt alles ins Lot, es war der nötige Abstand.
Und dann kann ein Sms, ein Gespräch alles kaputtmachen.
Und du merkst als Mutter, nun bist du an der Reihe los zulassen und deinem Kind eine Chance zu geben, selbst mit sich ins Reine zu kommen!

Ich bin mit mir im Reinen. Wir haben als Eltern alles versucht und manchmal ist selbst alles nicht genug!

Ich weiß als Mutter ich bin nicht für alles Verantwortlich muss aber nun alleine mit meiner Scham fertig werden, mit meinen Ängsten, meinen Sorgen. Aber ich muss auch hoffen und glauben, das dieses Kind seinen Weg machen wird. Leider nicht geradeaus sondern mit vielen Kurven und Bergen.
Ich weiß ebenfalls das sich meine Türe und mein Herz wieder öffnen werden und freue mich schon jetzt auf den dann hoffentlich ehrlicheren, bodenständigen Kontakt mit meinem Kind.

Diese Zeilen habe ich deshalb geschrieben, weil auch in Großfamilien, in Familien in denen keine Gewalt herrscht, in denen alles getan wird und dem Kind, den Kindern ein richtig gutes, liebevolles zu Hause zu bieten ewas nicht rund laufen kann.
Ehrlichkeit ist wichtig und die Grundlage um mit andern Menschen zu kommunizieren.
Ich bin ehrlich und sage offen:
Ich habe als Mutter und Wegbegleiter mein Bestes gegeben aber es hat nicht gereicht!