Freitag, 13. Februar 2015

Wien

Am letzten Dienstag sind wir nach Wien gereist.
Einerseits um liebgewonnene Freunde und Verwandte zu treffen andererseits um Großstadtluft zu atmen.
Bis heute haben wir einen wahren Bildungsmarathon hinter uns.
Angefangen mit dem Besuch des Naturhistorischen Museums (traditionellerweise mit einem kurzen Halt im Museumscafe um die wie immer sehr fragwuerdige Sachertorte zu essen) in welchem in erster Linie die bewegte Dinosaurierausstellung bewundert wurde. Sehr gut gemacht fanden wir auch die medial unterstuetzte antropologiesche Ausstellung. Zu meiner Verwunderung war heuer auch das erste Mal die geologische Sammlung einen Abstecher wert und die Rasselbande bewunderte die verschiedenen Exponate.

Der naechste Tag stand ganz im Zeichen von Kaiserin Elisabeth. Gestartet sind wir im Schloss Schönbrunn mit, genau einer Gulaschsuppe im Schlosscafe. Anschliessend haben wir mit Audio Guides bewaffnet die Imperial Tour absolviert. 40 Räume und jeder Raum war imposant und stachelte noch mehr Interesse an Geschichte in den Kindern an.
Da wir an der Kasse toll beraten wurden und somit die sogenannten Sisi Tickets hatten, sind wir direkt in die Hofburg geeilt, um uns sowohl die Silberkammer als auch das sehr nett gestaltete Sisimuseum anzusehen.
Es war ein Abtauchen in eine andere Zeit und ein Kennenlernen eines doch eher traurigen Menschens. Zum Abschluss gönnten wir den Kids eine Fahrt mit dem Fiaker.

Heute war das Haus der Musik dran.
Das war richtig spannend und auch fuer Kinder gut aufbereitet. Mittels Technik konnte man das Hören an sich erforschen und erproben, bekam einen Einblick wie sich ein Ungeborenes im Bauch der Mutter fühlt, lernte verschiedene bedeutende Künstler kennen und konnte ihre Werke erhören.
Sehr interessant war das interaktive Dirigieren der Philharmonika und der Kinderzoo.
Dann fing der Nudelsuchmarathon an und nach 2 vollen Restaurants fanden wir eine kleine Pizzeria die uns satt machte.
Nun gings über den Graben vorbei an der Pestsäule zum Stephansdom und seinen Katakomben. Alte Knochen darum gings den kids in erster Linie aber sie waren erstaunt wer da beerdigt war und warum.
Anschliessend wollten wir eigentlich ins Schmetterlingshaus aber auf dem Weg dorthin"stolperten" wir über die Albertina und haben doch noch einen Kunststopp eingelegt.
3 Stockwerke gemalte Kunst. Unsere Kids fanden es toll und erfreuten sich an den Bildern und disskutierten über die verschiedenen Techniken.
Nach heissem Kakao und Schokotorte gings wieder Richtung Schwechat.




Kommentare:

  1. Pamela aus dem Rabendorf17. Februar 2015 um 10:08

    Das liest sich so toll! Beeindruckend, wie die Interesse bei Kindern am Leben bleibt, wenn sie sich frei entfalten dürfen.
    Schleuse mal deutsche Schulkinder gleichen Alters durch diese Museen...die empfinden das als Strafe!
    Wie schade, dass wir hier so an die Schulpflicht gefesselt sind.

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  2. Ja auch wir haben schulklassen in wien erlebt die völlig lustlos und desinteressiert durch die ausstellung schlurften. Meine Bande will von alleine in diese Ausstellungen und haben gerade einen tollen bericht handschriftlich über ihre Wienfahrt geschrieben. Ohne Anweisung meinerseits. Denen macht das einfach Spass.
    In Deutschland sollte sich was aendern aber dazu muessten die Menschen auch mal richtig aktiv werden. Niemand will Schule abschaffen aber es sollte doch eine freiwillige Entscheidung sein dorthin zu gehen.
    Danke Pamela für deinen Kommentar!

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